Unan­ge­neh­me Erfah­run­gen, die wir zum Zeit­punkt des Auf­tre­tens nicht abschlie­ßen und ver­ar­bei­ten konn­ten, klei­ne oder grö­ße­re Trau­ma, kön­nen unser Leben noch vie­le Jah­re spä­ter beein­flus­sen. Die Aus­wir­kun­gen davon kön­nen anhal­tend sein oder plötz­lich durch bestimm­te Rei­ze aus­ge­löst werden.

Auch wenn es grund­sätz­lich hilf­reich und wich­tig ist, unse­ren Gedan­ken und Gefüh­len bewusst zu begeg­nen und dadurch auch viel Hei­lung gesche­hen kann, kann es manch­mal schwer sein, die gespei­cher­ten Anspan­nun­gen und Reiz-Ver­knüp­fun­gen in Kör­per und Gehirn zu lösen. Wir kön­nen natür­li­che Pro­zes­se unse­res Kör­pers und Gehirns nut­zen, um dies zu erleichtern.

TRE (Ten­si­on & Trau­ma Releasing Exer­ci­ses) nach Dr. David Ber­ce­li sind ein­fa­che Kör­per­übun­gen, die den Kör­per dazu bewe­gen kön­nen, alte Anspan­nun­gen durch Zit­tern auf­zu­lö­sen, ein Selbst­hei­lungs­pro­zess, der bei Men­schen und Tie­ren nach über­stan­de­nen, bedroh­li­chen Situa­tio­nen beob­ach­tet wer­den kann, den wir aber oft nicht nut­zen kön­nen, weil wir uns einer Situa­ti­on nicht ent­zie­hen konn­ten und sie inner­lich nicht abge­schlos­sen wer­den konn­te oder weil wir die Zit­ter­re­ak­ti­on unter­drückt haben.

EFT (Emo­tio­nal Free­dom Tech­ni­ques) nach Gary Craig, EMDR (Eye Move­ment Desen­si­tiz­a­ti­on and Repro­ces­sing) nach Dr. Fran­ci­ne Shapi­ro und Havening nach Dr. Ronald Ruden kön­nen unser Gehirn dabei unter­stüt­zen, anzu­neh­men, zu ver­ar­bei­ten und Rei­ze, die mit Gefahr und schmerz­vol­len Gefüh­len ver­knüpft sind, wenn dies nicht mehr sinn­voll für uns ist, mit Sicher­heit und Gebor­gen­heit zu ver­knüp­fen, um stres­si­ge oder trau­ma­ti­sche Situa­tio­nen der Ver­gan­gen­heit und damit ver­bun­de­ne Gefüh­le nicht immer wie­der erneut in ihrer schmerz­haf­ten Inten­si­tät durch­le­ben zu müs­sen und in der Gegen­wart von ihnen blo­ckiert zu werden.

Zunächst gehe ich inner­lich mit einer Situa­ti­on in Kon­takt, die in mir Stress und unan­ge­neh­me Gefüh­le aus­löst. EFT besteht aus dem Beklop­fen ver­schie­de­ner Ener­gie­punk­te im Gesicht und Brust­be­reich, EMDR in hori­zon­ta­len Augen­be­we­gun­gen und Havening in strei­cheln­den Berüh­run­gen des Gesich­tes, der Ober­ar­me und Han­din­nen­flä­chen, an denen sich zahl­rei­che Rezep­to­ren befin­den, die eine Emp­fin­dung von Sicher­heit und Gebor­gen­heit auslösen.

Alle vier Instru­men­te wer­den erfolg­reich in der Trau­ma­the­ra­pie ein­ge­setzt, kön­nen aber auch sehr wir­kungs­voll bei all­täg­li­che­ren Stress­si­tua­tio­nen sein.

Ich nut­ze EFT, EMDR und Havening mit­ein­an­der kom­bi­niert und erfah­re dabei eine tie­fe Unter­stüt­zung bei der Annah­me, Ver­ar­bei­tung und Hei­lung von mit Stress und unan­ge­neh­men Gefüh­len ver­bun­de­nen Situationen.

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